Dienstag, 10. März 2009

the wild



Ein weiterer Nationalpark in Ruanda ist der Akagera-Nationalpark. Er liegt ganz im Osten des Landes an der Grenze zu Tansania. Obschon er flächenmässig und mit seinen Besucherzahlen nicht mit den grossen Parks dieses Nachbarlandes mithalten kann, ist ein Besuch durchaus empfehlenswert, da man sicher abseits von Touristenströmen sein wird. Allein schon die Hinfahrt ist ein rechtes Unterfangen vor allem wenn man es wie ich macht und während eines umganda (Fronarbeitstag: Die Ruander dürfen nicht Autofahren und sind beschäftigt mit Fronarbeit oder damit sich davor zu drücken) dorthin fährt.

Mit einem geliehenen Fahrzeug gings dann auf die ca. 2.5 stündige fahrt in Richtung Kayonza District. Auch im Park fährt man mit dem "eigenen" Auto. Andere Besucher hat es wenige bis gar keine. Das Wetter war schön und wir sahen ziemlich viele Viecher. Elefanten, Masai-Giraffen, Paviane, Topis, Wasserbüffel, Bushbugs, Nilpferde, Zebras, Impalas, Fischadler, jeenes Affen und Vögel und noch diverse andere Antilopenarten. Ich bin die ganze Zeit auf dem Ersatzrad das an der Hintertür befestigt ist gesessen und hatte einen riesen Ausblick über die ganze Szenerie. Der Guide liess uns sogar aus dem Wagen aussteigen und ein wenig umherlaufen um mit einem Giraffen auf Tuchfühlung zu kommen, was den thrill natürlich noch ein bischen vergrössern konnte.

Den Tag haben wir an einem See an der Grenze zu Uguanda ausklingen lassen - verheerend schön. Ein feines Essen, Bier, ein Sonnenuntergang, unter einem Baum liegen in dem Webervögel ihre kunstvollen Nester bauen - jeenes schön.

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