Samstag, 21. Februar 2009

im Regenwald


Im Nyungwe – Regenwald - Hier der schier unglaubliche und bis zur letzen Zeilen fessenlde Tatsachenbericht eines Sonntagsausfluges der Extraklasse.
Der Nyungwe – Regenwald ist zugleich der jüngste Nationalpark Ruandas und einer der ältesten Regenwälder Afrikas. Er kann mit diversen Superlativen auftrumpfen. Unter anderem ist er einer der grössten montanen Regenwälder in Afrika (im Vergleich dazu sind eure 2 Meter Neuschnee ein Pappenstiel). Man darf also gespannt sein zumal meine Urwaldaufenthalte von Chiang Mai bis Juneau immer spezielle Action geboten haben.
Um zu diesem Wald zu kommen haben wir (mein holländischer Mitbewohner und dessen Besuch (ein abgehalfterter US-Kriegsveteran und dessen Freundin) einen Taxler gechartert. Die Fahrt zum Parkeingang ist eindrücklich, da sie über eine kurvenreiche Strasse vorbei an Gikongoro (berühmtberüchtigt für die Ereignisse im Jahr 1994) und vorbei an sorfältig terrassierten Hügel auf denen u.a. Tee angebaut wird, führt. Auf dieser Strecke gibt es ziemlich viele Militärpatroullien, da die Demokratische Republik Kongo sich praktisch in Sichtweite befindet und die ruandische Armee zur Zeit im Kongo „tätig“ ist. Die Soldaten sind aber locker drauf und quitieren die Anwesenheit eines Weissen nur mit einem Lächeln. Ansonsten hat es vor allem im Abschnitt um Gikongoro extrem viele Leute auf der Strasse (wie wenn ein Hockeymatch gerade fertig wäre). Die meisten sind zu Fuss unterwegs, einige mit Velos, viel weniger mit Töffs und nur höchst selten mit dem Auto (auf einer Dreistundenfahrt begegnet man auf dieser Strecke ca. 10 Autos).
Nach 3 Stunden fahrt auf einer sehr kurvigen, schlaglöchergespickten Strasse sind wir beim Park angekommen. Völlig unerwartet waren wir die einzigen Besucher. Wir haben mit einem der Guides unsere Wunschroute durch den Regenwald besprochen. Die Wanderung war sehr eindrücklich. Das Dickicht war dicht und der Regenwald regnerisch. Dadurch da auch das Gebiet, auf dem der Regenwald steht hügelig ist, kann man, sobald sich das Dickicht lichtet auf die gegenüberliegende Seite des Tales sehen. Die Kronen der Bäume sind so dicht und sieht aus wie ein grosses grünes Kissen. Auf unserer Wanderungen sind wir Bergaffen, Blauaffen und Kolumbusaffen, giftigen Fröschen und Wasserfällen begegnet. Ich bin auf einen rutschigen Stein gestanden und auf den Rüssel gefallen.
Unser Taxler, der beim Parkeingang gewartet hat, hat uns dann wieder zurück nach Butare gefahren, nicht jedoch ohne an der Wasserscheide Kongo – Nil zu stoppen. Diese Gelegenheit habe ich dann genutzt um auf die Nilseite zu pinkeln (Denkt daran, wenn ihr das nächste mal im Mittelmeer badet oder über die grosse Fruchtbarkeit entlang des Nil lest ...).
Den Abend habe ich dann bei Bier und Dokumentarfilm mit einem britischen Archeologen namens John ausklingen lassen. Doch das ist eine andere Geschichte....

Samstag, 14. Februar 2009

Ein wenig Hintergrund

Wer sich über Ruanda beziehungsweise den Teil von Ruanda informieren möchte, den ich erlebe kann sich hier schlau machen. Den längeren Artikel kann man danach eventuell auch kritischer beleuchten.

www.cgisnur.org -> hier arbeite ich

www.nur.ac.rw -> Uni in Butare

en.wikipedia.org/wiki/Butare ->hier wohne ich

www.newtimes.co.rw/ ->carzy propagandablatt

www.rwandagateway.org

http://projectrwanda.org/cargo-bike

Wer das liest ist selber schuld...


Von spannenden Erlebnissen zu berichten ist nicht ganz einfach. Irgendwie ist alles interessant, was ich erlebe, trotzdem ist es nicht ganz einfach es zu beschreiben, beziehungsweise dabei nicht zu weit auszuholen. Blanke Erlebnisberichte verlieren bei schlecht dosiertem Einsatz auch ihre Wirkung. Doch worüber könnte ich dann schrieben:

Ich könnte damit anfangen zu beschrieben, dass ich mich gefragt habe, ob ich als Wirtschaftsgeographieprofessor kandidieren soll, nachdem ich vor zwei Jahren am ETH-Präsidenten gescheitert bin. Meine Publikationsliste ist ja ziemlich lang und eindrucksvoll, beziehungsweise gespickt mit guten Noten (falls ich mir selber welche geben dürfte). Und auch intellektuell dürfte ich auf keinerlei Probleme stossen da ich mit den Van Wezemäls unter der Sonne problemlos schritthalten kann. Ok, das wäre auch ein wenig ein langweiliges und viel zu überhebliches Thema für einen Blogbeitrag. Ich könnte über einen „verpassten“ Traumwinter oder darüber berichten, wie frenetisch Ruanda die Erfolge er schweizer Skinationalen feiert. Ein ziemlich inhaltsloser Beitrag würde daraus resultieren.

Darum skizziere ich mal das „System“, wie ich es bis jetzt kennengelernt habe. Natürlich völlig ohne Anspruch auf Vollständigkeit, subjekiv und nur mit wenig Hintergrundwissen. Zudem sind die Aussagen auf mein „Umfeld“ (und somit auf einen verscheindend kleinen Teil von Ruanda) beschränkt. Kommentare und Anmerkungen sind darum willkommen.

Die Welt zu Gast in Ruanda

Teilweise habe ich schräge Erfahrungen mit Umuzungus gemacht: hier einpaar Beispiele: Ein lokales NGO (von denen es nicht gerade wenig gibt gibt) werkelt so stur in seiner eigenen Welt vor sich hin, dass sie nicht einmal mitkriegen, dass in der allgegenwärtigen Mobilfunkkommunikation die Nummern ändern. Es kommen Maturanden nach Ruanda, voller Enthusiasmus und Idealismus, aber leider ohne irgendwelche Fähigkeiten die gebraucht werden könnten (klar, ich zweifle manchmal auch, ob ich gesuchte Fähigkeiten besitze, aber he, immerhin kann ich das Spaghettimodell erklären – mämpfi Spagehtti). Es kommen Weisse nach Ruanda die Brücken bauen wollen, dass zuvor aber noch nie gemacht haben. Weltbankangestellte fahren die fettesten Autos, weil sie einen ganzen Schiffskontainer voll mit Sachen aus der Heimat mitnehmen dürfen (ganz oben auf der Hitliste dieser Mitbringsel steht meist ein überdimensionierter SUV). Dafür verdienen sie auch nur einen durchschnittlichen UBS Lohn mit variablen Kostenanteilen. Gut sie brauchen das Geld, weil sie aufwändige Frauen halten.
Auch Personen mit grosser Afrikaerfahrung betonen gebetsmühlenartig in welchen Ländern sie welche Projekte erfolgreich durchgeführt haben, trotzdem haben sie aber ihre Affinität die gleichen Fehler immer und immer wieder zu machen nicht abgelegt und zeigen sich trotz (oder gerade wegen) ihrer immensen Erfahrung ziemlich lernresistent.
Diese Aufzählungen lässt sich beliebig erweitern und wie gesagt, teilweise wohl auch die eigene Person irgendwie einordnen. Natürlich haben alle umuzungus im Sinn „capacity building“ zu betreiben. Der Begriff ist in aller Munde und macht auch Sinn. Die Umsetzung erfolgt aber in sehr unterschiedlicher Art und Weise und ist manchmal ziemlich sinnfrei (Aussage eine Projektmitarbeiterin: „Unser Projekt wird danach von unbezahlten Praktikanten aus dem Westen fortgeführt.“).

..und die locals?

Die Ruanderinnen und Ruander profitieren manchmal (manchmal ist es aber auch komisch, wenn man in einem Land in dem längst nicht alle in die Primarschule gehen können, darüber diskutiert wird, ob und wie man GIS in den Schulen auf Sekundarstufe einsetzten könnte). Weiter gehen die Ruander auch nicht gerade nachhaltig mit ihrem neuen Wissen und ihren neuen Möglichkeiten um. Hier ein paar Beispiele:
Leute, die die Möglichkeit hatten eine bessere Ausbildung zu geniessen sind oft nur an einem eigenen hohen Salär interessiert. Die Qualität der Arbeit oder der Grund warum sie eine gewisse Ausbildung geniessen konnten wird dabei total vergessen. Dies erschwert vor allem nachfolgenden Studenten einen ähnlichen Weg zu beschreiten.
Neue Möglichkeiten werden auch zweckentfremdet. Beispielsweise gibt es Schulen, die in ihren funktionierenden Computerräumen ein Internetkaffee betreiben, um die Gehälter der Lehrer aufzubessern. Die Nutzung des Raumes steht selbstverständlich den Schülern dann nicht mehr zu Verfügung.
Aber auch bei ausgebildeten GIS-Fachkräften kann man beobachten, dass sobald sie ein Angebot auf einen lukrativeren Job erhalten, diese Möglichkeit sofort warnehmen, obwohl sie am neuen Job überhaupt kein GIS benötigen. Diese „Abwanderung“ von ausgebildeten Leuten findet im Inland statt (z.B. Vom CGIS zu besser zahlenden nationalen und internationalen Firmen und Ministerien, aber auch ins Ausland statt).. Teilweise wird auch förmlich darauf hingearbeitet, dass im Minimum die eigenen Kinder die Möglichkeit haben, irgendwann einmal Ruanda zu verlassen, um irgendwo anders eine Arbeit zu finden (Ich sage nicht, dass das für den einzelnen schlecht ist. Für die Institution die die Leute ausgebildet hat und eventeuell sogar Master und Doktoratsstudien ermöglicht und für das Land als ganzes betrachtet ist diese Abwanderung aber fatal.

Wo sind nun die Chancen von Ruanda: Allgemein denke ich, dass Ruanda sehr wohl Chancen hat sich mit seinen Voraussetzungen positiv zu entwickeln. Das Land ist landschaftlich attraktiv und weist unter anderem eine gebietsweise geschützte Flora und Faune auf. Tee und Kaffee wachsen gut und sind bekannt. Die westliche Welt ist sensibel, was die Entwicklung dieses Binnenlandes angeht, was zu einem beträchtlichen Strom an Entwicklungsgelder führt. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich aus dem Ziel im Jahr 2020 die IT-Nation Afrikas zu sein. Das ist zwar ein sehr hochgestecktes Ziel, schafft aber immerhin Arbeitsplätze für besser Ausgebildete und die Möglichkeit für Ruander, die nach einem Master oder einem Phd im Ausland sind, wieder in ihr Heimaltland zurückzukommen.Weiter denke ich, dass die Ruanderinnen und Ruander grundsätzlich motiviert sind, Dinge zu lernen. Beispielsweise hat mich jemand gefragt, den ich nur mehr oder weniger flüchtig kenne, ob ich ihm zeigen könne, wie man Karten herstellt. Ein anderes Beispiel ist unser Tageswächter. Er hat sich Englischbücher gekauft und fragt uns jeweils die Dinge die er nicht versteht, oder die er nicht aussprechen kann. Sein Fortschritt ist gross, jedenfalls um Längen grösser, wie meine Kinyarwandafortschritte.

Schliesslich....

In Ruanda gib es viele Möglichkeiten mit überlegtem Vorgehen etwas zu bewirken. Für einen Universitätsabgänger aus Europa sind die Arbeiten nicht uninteressant (total neue Umgebung, neue Arbeitsweisen, andere Stellung in der Hierarchie in einem Betrieb usw.).
Die kurzfristigeren aber auch längerfristigen Entwicklungen in Ruanda sind höchst spannend. (z.b. Wie geht Ruanda mit der Auslandsabhängigkeit um, was machen sie mit Herrn Nkunda, wie schafft Ruanda der Wechsel der Zweitsprache Französisch zu Englisch (Lehrer, Beamte, Lehrende und Politiker müssen eine neue Sprache lernen).
Für diejenigen die bis zum Schluss durchgehalten haben. Folgendes ist die Bedeutung der einzelnen Elemente der ruandischen Flagge:
Der blaue Balken steht für Frieden. Dieser soll erarbeitet sein und leitet über zum wirtschaftlichen Erfolg (der mit dem gelben Balken symbolisiert wird). Das Grün steht für die Hoffnung auf Wohlstand, erarbeitet aus Wissen und den Voraussetzungen die das Land Ruanda bietet. Die Sonne steht soweit ich informiert bin für das Licht, dass den Ruandern aufgehen soll, wenn sie sich als geeintes Volk wahrnehmen.

Dienstag, 3. Februar 2009

Festivitäten und ein neues Haus


Die Ruander sind scharf auf Feten. Auch der Nachdiplomstudiengang für den ich unterrichten darf, wurde mit Reden von verheerend wichtigen Personen, tanzenden Kriegern und einem Apéro gebührend eröffnet. Auf den ersten Blick fällt es schwer einen solchen Freiluftanlass von einem Hochzeitsapéro zu unterscheiden. Dabei weist einem eine hübsche, adrett gekleidete Dame (man könnte sie mit der Braut verwechseln), den Platz zu. Je nach "Wichtigkeit" darf man weiter vorne sitzen. Dieses Privileg habe ich aber gerne weitergegeben, um mir die Möglichkeit auf ein wenig Arbeit bzw. ein wohlkoordiniertes Abschleichen zu ermöglichen. Je wichtiger der Redner der bei einer Fest eine Rede hält, desto besser ist das Fest. Das Erscheinen eines wichtigen Redners ist aber nicht garantiert, was die Startzeit des Anlasses oft ein wenig nach hinten verschiebt und ein paar weniger wichtige Redner zu Lückenbüsser werden. Danach kommt die Kulturtruppe zum Einsatz. Was bei uns die Fahnenschwinger und Alphornbläser sind da Krieger (Intoretänzer, siehe National Geographic würdiges Ethnofoto, Privatarchiv cpajarol) und ihre weiblichen Begleiterinnen die einen choreographischen Tanz vollführen. Die Kämpfer schmücken sich mit langen blonden Perücken, Speer und Schild in der Hand und "Schälla" an den Beinen. Ich finde das eigentlich noch ziemlich cool - und auch die Ruander scheinen an den Auftritten gefallen zu haben. Sie erkennen durchaus gute und schlechte Kulturtruppen, beziehungseise kommentieren auftretende fachmännisch. Früher waren die Inhalte der Lieder und der Tänze eher kriegerischer als heute (und wohl auch ein wenig politischer, da die Reinenfolge des Auftritts innerhalb des Tanzes abhängig der Herkunft ist. Dies wird jedoch eher verschwiegen). Nach diesem Tanz gibt es immer etwas zu essen und zu Trinken. Ja, lange rede kurzer Sinn: Ich habe ja meine "Wilkommensfeier" an der Uni verpasst und meine eigene Diplomfeier wird wohl auch ohne mich stattfinden. Dank Ruanda werde ich aber bezüglich universitären Festivitäten sicherlich nicht zu kurz kommen.


Da Nicole nach Hause gegangen ist musste ich mir eine neue Bleibe suchen. Möglichkeiten haben sich viele ergeben die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich hätte ein eigenes Haus mieten können oder ein Zimmer in einem Kloster erhalten. Dadurch, dass die Beraterin des Rektors aber ganz Butare kennt (und ich sie) kann ich nun mit einem holländischen Atomphysiker, einem Koreaner und einem Ruander in einem Haus. Bewacht wird es vom grössten Alkoholiker im Quartier der beim Öffnen des Tores jeweils grossen Mut zur Langsamkeit beweist. Lennart (der Holländer) scheint ein zwäger Typ zu sein: Er trinkt gern Bier und isst sehr viel. Er hat als Junge zwei Jahre in Butare gewohnt und ist nach seinem PhD nun nochmals zu einem Teil seiner Wurzeln zurückgekehrt. Er weiss ziemlich viel über das Land, dass man seine Wäsche immer bügeln sollte und wie man selbst kochen kann ohne gleich krank zu werden. Gemeinsam haben wir eine uns Wäscheleine gebaut und ein Netzwerk eingerichtet um gegeneinander Civilisation spielen zu können (was wir bis jetzt auch fast jede Nacht gemacht haben). Weiter sind wir dabei eine Verstärkeranlage für unsere WLAN-Karten zu bauen, es gibt nämlich in der entfernten Nachbarschaft ein ungeschütztes WLAN-Netz. Vom Koreaner weiss ich noch nicht viel, da er sich jeweils in seinem Zimmer einsperrt und auch sonst eher kurz angebunden ist. Der Ruander ist unser Tagesguard, der aber im Haus pennen darf (es hat ee genügend Platz, darum haben wir uns dafür entschieden). Die Kommunikation ist ein wenig schwierig, da er nur ein paar Brocken Englisch und kein Französisch spricht.

Joggen gehe ich mehr oder weniger regelmässig. Meine Bänder sind zwar immernoch ein wenig geschwollen (weiss der Geier warum). Meistens kommt ein angehender britischer Marinesoldat und Taba, eine Hündin aus der Nachbarschaft, mit. Beide haben eine ziemlich gute Kondition, was auch längere Ausflüge rund um Butare ermöglicht. Landschaftlich mag Ruanda zwar ein wenig eintönig sein, aber das satte Grün der terrassierten Hügel, der blaue Himmel und die einzelnen weissen Wölkchen ergeben ein verheerend schönes Bild. Die Einheimischen reagieren gegenüber Hunden mit sehr grosser Zurückhaltung und Angst. Eventuell finden sie es auch ziemlich schräg, wenn zwei Weisse wie wild durch die Gegend rennen.
Jeweils am letzten Samstag im Monat ist Umuganda, dass heisst, dass alle verpflichtet sind in ihrem Umudugudu Frondienst zu leisten. Leute die aus religösen Gründen verhindert sind, dürfen ihre Arbeit an einem anderen Wochentag nachholen. An sich keine schlechte Idee, bei der Ausführung bzw. der wirklich effizienten Nutzung der vielen Arbeitskraft scheitert das Ganze jedoch. Beispielsweise wird eine Strasse immer und immer wieder repariert, nie jedoch so terrassiert bzw. befestigt oder neu angelegt, dass sie beim nächsten Regen nicht wieder davongeschwemmt wird.

niu nömber

Anfangs Februar hat Ruanda seine Mobiltelefonnummern dem internationalen Standart angepasst. Meine neue Telefonnummer lautet darum nun wie folgt:

+250 78 884 21 24

Für längere Telefonate empfiehlt sich einen Provider (z.B. Helvatel), skypeout oder andere VoiIP zu nutzen.

Montag, 2. Februar 2009

Stromausfall..

..Stromausfall... Das heisst die hauseigenen Generatoren kommen zum Einsatz....nein würden zum Einsatz kommen. So wie ich das verstanden habe gibt es zwei, die anspringen sollten, sobald der Strom ausfällt (was zirka 3 – 5 mal pro Tag passiert). Der kleinere der beiden Generatoren reicht allerdings nicht aus und das Batteriepack, für den Server und die Labs beginnt sich zu entladen, bzw. Ist in einer halben Stunde leer. Darum sollte auch der zweite, etwas grössere Generator anspringen. Es handelt sich dabei nicht um irgendwelche KIRSCHS die wir aus dem Militär kennen, nein es sind eher Generatoren von der grösse von Schiffsmotoren. Der grössere der beiden der dazu dient das CGIS länger als eine Stunde „autark“ zu betrieben braucht allerdings eine Batterie um gestartet werden zu können. Dummerweise entlädt sich diese aber mit der Zeit. Darum hat es zwei Batterien, die eine wird jeweils in einer Garage aufgeladen. Nun muss man die zweite Batterie an den Generator anschliessen. Soweit sogut, aber leider haben die Leute am CGIS keine Zange um die Kabel von der Batterie zu entfernen. Darum bin ich nach Hause gerannt um mein grosses Sackmesser zu holen, denn daran ist eine kleine Zange befestigt (während der ganzen Zeit stand das CGIS still, es fanden keine Übungen statt und niemand konnte mit einem Desktop PC arbeiten). Leider hat sich dann herausgestellt dass auch meine Zange zu schwach ist. Es musste also eine andere Lösung her. Glücklicherweise liegt das CGIS an der Hauptstrasse. Wir haben darum einen Lastwagenfahrer gefragt, ob er uns sein Werkzeug leien könne. Die Batterie war danach schnell ausgetauscht und der Generator ist beim zweiten Startversuch mit einer grossen schwarzen Rauchwolke sogar angesprungen. Erst danach habe ich gesehen, dass direkt unter dem Motor eine relativ grosse Ölpfütze liegt. Ich habe den Abwart daruf aufmerksam gemacht. Er meinte allerdings, da sich das Öl bereits mit Regenwasser vermischt hat und deshalb nicht nicht mehr gefährlich sei. Weiter seien ja auch keine heissen Gegenstände in der Nähe. Naja, mein Tipp war trotzdem, dass sie es doch in einer freien Minute mal aufputzen könnten.